Beim Prozess des In-Mold-Labeling befindet sich das Etikett (engl. Label) bereits in der Gussform (engl. Mold) des Endprodukts. In diese muss dann lediglich der flüssige Kunststoff eingefüllt werden, sodass in kurzer Produktionszeit Temperatur- und Feuchtigkeitsbeständige Etiketten produziert werden. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Materialeinsatz bei gleichbleibender Stabilität. Das In-Mould-Labeling wird bevorzugt im Spritzguss oder Thermoformen angewendet.

imess bietet ein Inline-Modul zur Qualitätskontrolle des In-Mold Endprodukts. Im Fokus liegt die Überprüfung des Produkts auf Unter- bzw. Überspritzung und Black Spots im Innenraum. Das System arbeitet auch bei einer hohen Taktrate zuverlässig, sodass die Linearachse mit 300 m pro Minute verfahren werden kann. Eine Lichtschranke steuert die optimale Beleuchtung ohne die Produktionslinie zu stoppen.

Kameras mit speziellen Objektiven betrachten die Kunststoffprodukte in der Linie und übermitteln die aufgenommenen Bilder an die bedienerfreundlich konzipierte Prüfsoftware. Im Kamerabild werden die Produktionsfehler als dunkle Stellen auf hellem Grund gut sichtbar, sodass sie klar identifiziert werden können. Auf Wunsch kann von der Software ein Signal an die kundenseitige Steuerung zur Ausschleusung geliefert werden.

Artikelspezifische Einstellungen, Solldaten und Toleranzen können im Kopfdatenmenü der Software hinterlegt werden. Zusätzlich werden die Ergebnisse des Soll-Ist-Vergleichs statistisch aufbereitet und zur Dokumentation im Excel-kompatiblen Format exportiert.